Sue Riahi                             

      Heilpraktikerin und Dozentin

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Eigenbluttherapie

  

Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine unspezifische Reiztherapie bzw. Umstimmungstherapie mit ausgleichender Wirkung auf das Immunsystem. Der Reiz bzw. der Umstimmungsimpuls wird hier durch das körpereigene Blut des Patienten gesetzt. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen, überschießende Reaktionen (wie z.B. bei Allergien) zu dämpfen oder die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken (z.B. bei chronischen Infekten).

Die Eigenblutbehandlung wird eingesetzt bei allergischen Erkrankungen (Heuschnupfen etc.), Neurodermitis, Asthma, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wiederkehrenden Infekten und bei Durchblutungsstörungen.

Dem Patienten wird aus der Armvene Blut entnommen. Dieses Blut wird entweder mit oder ohne Zusatz eines dem Krankheitsbild entsprechenden homöopathischen Arzneimittels unter die Haut oder in den Gesäßmuskel injiziert. Durch diese Injektion entsteht ein lokaler Entzündungsreiz, der sich in der Tiefe des Gewebes abspielt und nach außen hin nicht erkennbar ist. Dieser Entzündungsreiz veranlasst nun den Körper, seine Regulations- und Reparaturmechanismen in Gang zu setzen – die körpereigene Abwehr wird also „hellwach“ und beginnt mit ihrer Aufräumarbeit.

Bei besonders empfindlichen Allergiepatienten oder auch bei Kindern arbeite ich mit potenziertem Eigenblut. Hierfür wird ein Tropfen Blut mit einer Trägerflüssigkeit so lange potenziert (verdünnt), bis die auf den Patienten abgestimmte Potenzierung erreicht ist. Eine Verabreichung der Tropfen findet einmal wöchentlich – immer am gleichen Wochentag – statt.

Bei konsequenter Therapie kommt oftmals die zusätzlich verabreichte Arznei erst zu ihrer vollen Wirkung. Sehr stark wirkende Präparate können reduziert oder auch durch schwächer wirkende Medikamente ersetzt werden. Oftmals kommt man mit der Eigenblutbehandlung allein schon zum gewünschten Ziel, bei anderen Erkrankungen verwendet man diese Form der Behandlung als unterstützende Therapie.

© Sue Riahi, 2008