Eigenbluttherapie
Bei der
Eigenbluttherapie handelt es sich um eine unspezifische Reiztherapie bzw.
Umstimmungstherapie mit ausgleichender Wirkung auf das Immunsystem. Der Reiz
bzw. der Umstimmungsimpuls wird hier durch das körpereigene Blut des
Patienten gesetzt. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers
anzuregen, überschießende Reaktionen (wie z.B. bei Allergien) zu dämpfen oder
die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken (z.B. bei chronischen Infekten).
Die
Eigenblutbehandlung wird eingesetzt bei allergischen Erkrankungen
(Heuschnupfen etc.), Neurodermitis, Asthma, Erkrankungen des rheumatischen
Formenkreises, wiederkehrenden Infekten und bei Durchblutungsstörungen.
Dem Patienten
wird aus der Armvene Blut entnommen. Dieses Blut wird entweder mit oder ohne
Zusatz eines dem Krankheitsbild entsprechenden homöopathischen Arzneimittels
unter die Haut oder in den Gesäßmuskel injiziert. Durch diese Injektion
entsteht ein lokaler Entzündungsreiz, der sich in der Tiefe des Gewebes
abspielt und nach außen hin nicht erkennbar ist. Dieser Entzündungsreiz
veranlasst nun den Körper, seine Regulations- und Reparaturmechanismen in
Gang zu setzen – die körpereigene Abwehr wird also „hellwach“ und beginnt mit
ihrer Aufräumarbeit.
Bei besonders
empfindlichen Allergiepatienten oder auch bei Kindern arbeite ich mit
potenziertem Eigenblut. Hierfür wird ein Tropfen Blut mit einer
Trägerflüssigkeit so lange potenziert (verdünnt), bis die auf den Patienten
abgestimmte Potenzierung erreicht ist. Eine Verabreichung der Tropfen findet
einmal wöchentlich – immer am gleichen Wochentag – statt.
Bei konsequenter
Therapie kommt oftmals die zusätzlich verabreichte Arznei erst zu ihrer
vollen Wirkung. Sehr stark wirkende Präparate können reduziert oder auch
durch schwächer wirkende Medikamente ersetzt werden. Oftmals kommt man mit
der Eigenblutbehandlung allein schon zum gewünschten Ziel, bei anderen
Erkrankungen verwendet man diese Form der Behandlung als unterstützende
Therapie.
©
Sue Riahi,
2008
